feat(selfhost): add persistent host update service
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2026-09-23 18:09:04 +02:00
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@@ -1,6 +1,6 @@
# Vollständige Selfhost-Updates
`scripts/selfhost-update.py` ist der gemeinsame Update-Ablauf für die Kommandozeile und einen zukünftigen Update-Dienst. Diese Implementierung installiert noch keinen Dienst und stellt noch keinen Update-Button bereit. Der Prozess muss auf dem Docker-Host außerhalb der FEDEO-Container laufen.
`scripts/selfhost-update.py` ist der gemeinsame Update-Ablauf für die Kommandozeile und den optionalen Host-Dienst `fedeo-updater.service`. Beide laufen auf dem Docker-Host außerhalb der FEDEO-Container und verwenden dieselbe exklusive Sperre. Der Dienst bietet bereits eine lokale Schnittstelle; Backend-Anbindung und Update-Button im Frontend folgen separat.
## Voraussetzungen und Umfang
@@ -40,7 +40,7 @@ sudo python3 /opt/fedeo/scripts/selfhost-update.py check --version 3.1.0
`3.1.0` ist ein Beispiel und muss durch einen tatsächlich veröffentlichten Zielrelease ersetzt werden. Ein anderes Betriebsverzeichnis wird mit `--directory /pfad/zur/instanz` angegeben.
Die Prüfung lädt die Betriebsdateien und erstellt einen Plan einschließlich `compose.diff` und Release Notes unter `/opt/fedeo/.updates/<Auftrag>/`. Sie verändert die laufende Installation nicht und lädt noch keine Docker-Images. Die JSON-Ausgabe nennt Zielversion, Commit, betroffene Dienste, geschätzten Backup-Platz und die Pfade der Vorschau. Unveröffentlichte Entwürfe und Vorabversionen werden ignoriert.
Die Prüfung lädt die Betriebsdateien und erstellt einen Plan einschließlich `compose.diff` und Release Notes unter `/opt/fedeo/.updates/<Auftrag>/`. Sie verändert die laufende Installation nicht und lädt noch keine Docker-Images. Die JSON-Ausgabe nennt Zielversion, Commit, betroffene Dienste, geschätzten Backup-Platz und die Pfade der Vorschau. `updateAvailable: false` bedeutet, dass die geprüfte Version nicht neuer als die installierte ist. Unveröffentlichte Entwürfe und Vorabversionen werden ignoriert.
Beim ersten Update kennt der Updater die Herkunft der vorhandenen Compose-Datei noch nicht. Die erzeugte `compose.diff` prüfen und eigene Anpassungen in die Override-Datei übertragen. Dann den Austausch ausdrücklich akzeptieren:
@@ -55,9 +55,72 @@ sudo python3 /opt/fedeo/scripts/selfhost-update.py apply --version 3.2.0
sudo python3 /opt/fedeo/scripts/selfhost-update.py status
```
Eine explizite Zielversion ist beim Anwenden erforderlich. `apply` prüft die Release-Dateien und die tatsächliche Installation nochmals. Bei gleichen oder älteren stabilen Zielversionen wird abgebrochen. Änderungen an `.env`, Basis-Compose oder der Override-Datei während des Downloads führen ebenfalls vor der Wartungsphase zum Abbruch.
Eine explizite Zielversion ist beim Anwenden erforderlich. `apply` prüft die Release-Dateien und die tatsächliche Installation nochmals. Beim Anwenden gleicher oder älterer stabiler Zielversionen wird abgebrochen. Änderungen an `.env`, Basis-Compose oder der Override-Datei während des Downloads führen ebenfalls vor der Wartungsphase zum Abbruch.
Während des ersten Ausbaus den Befehl in einer bestehenden persistenten Terminalsitzung ausführen. Der spätere Host-Dienst übernimmt die vom Browser unabhängige Ausführung. Ein Neustart des FEDEO-Stacks beendet diesen Host-Prozess nicht; ein Neustart des Hosts unterbricht ihn.
Direkte CLI-Aufrufe in einer persistenten Terminalsitzung ausführen. Alternativ übernimmt der folgende Host-Dienst die von der Verbindung unabhängige Ausführung. Ein Neustart des FEDEO-Stacks beendet diese Host-Prozesse nicht. Ein erzwungener Host-Neustart kann sie unterbrechen; beim normalen Dienst-Stop wartet der Dienst auf den laufenden Auftrag.
## Host-Dienst installieren
Benötigt zusätzlich einen Linux-Host mit systemd und Docker als `docker.service`. Die Dateien `selfhost-update.py`, `selfhost-update-service.py`, `selfhost-update-service-install.sh` und `fedeo-updater.service` müssen aus demselben geprüften Stand im selben Verzeichnis liegen, beispielsweise `/opt/fedeo/scripts/`. Neuere Installer laden sie dorthin; neuere Releases enthalten alle vier Dateien samt Prüfsummen. Release `3.1.0` enthält den Dienst noch nicht. Zum Nachrüsten können die vier Dateien aus dem geprüften Repository-Commit kopiert werden, ohne die laufende FEDEO-Version zu ändern.
```bash
sudo bash /opt/fedeo/scripts/selfhost-update-service-install.sh --directory /opt/fedeo
sudo systemctl status fedeo-updater.service
sudo curl --unix-socket /run/fedeo-updater/control.sock http://localhost/v1/status
```
Der Installer legt die Python-Module root-eigen unter `/usr/local/lib/fedeo-updater/` ab, installiert die systemd-Unit und aktiviert den Dienst beim Systemstart. Bestehende FEDEO-Container werden durch die Dienstinstallation nicht neu gestartet. Bei einer erneuten Dienstinstallation wartet ein normales `systemctl stop` einen laufenden Auftrag ab; ein aktiver CLI-Updater blockiert den Dateiaustausch. Die Unit kann vorab ohne Installation angezeigt werden:
```bash
bash /opt/fedeo/scripts/selfhost-update-service-install.sh --directory /opt/fedeo --print-unit
```
Der Dienst läuft wegen Docker und der Backups als root. Seine HTTP-Schnittstelle lauscht ausschließlich auf `/run/fedeo-updater/control.sock`, nicht auf einem TCP-Port. Verzeichnis und Socket gehören `root:fedeo-updater` mit `0750` bzw. `0660`. Zugriff auf diese Gruppe erlaubt instanzweite Updates; nur vertrauenswürdigen Host-Prozessen Zugriff geben. Die spätere Backend-Anbindung muss Systemadministratoren prüfen und darf nur diese kontrollierte Schnittstelle verwenden. Es wird kein Docker-Socket in Backend oder Frontend eingebunden. Dieser Stand richtet noch keine Backend-Route und keinen Frontend-Button ein.
Registry-Anmeldung bei privaten Images als root durchführen. Für private Releases kann `/etc/fedeo/updater.env` root-lesbar (`0600`) `FEDEO_RELEASE_TOKEN=...` enthalten; danach den Dienst neu starten. Dieser Token wird nicht an API-Clients ausgegeben. Die Unit verwendet `/root` als Home-Verzeichnis für die Docker-Anmeldung. Der Dienst ersetzt sich bei einem FEDEO-Update nicht selbst; neue Dienstdateien zusammen bereitstellen und den Dienstinstaller erneut ausführen.
## Lokale Dienst-API
Alle Antworten sind JSON mit `Cache-Control: no-store`. Mutationen benötigen `Content-Type: application/json`, höchstens 4096 Byte und eine vom Client erzeugte `requestId` (8–80 Zeichen, Buchstaben/Ziffern/Unterstrich/Bindestrich). Für jede neue Aktion eine neue ID verwenden; bei einem Verbindungsfehler dieselbe ID und denselben Inhalt wiederholen. Das liefert denselben Auftrag statt eines zweiten Updates, auch nach einem Dienstneustart. Eine andere Anfrage mit derselben ID wird mit `409 REQUEST_CONFLICT` abgelehnt.
| Aufruf | Bedeutung |
| --- | --- |
| `GET /v1/status` | Installierter Stand, Zustand der Update-Engine und aktueller Dienstauftrag |
| `POST /v1/check` | Asynchrone Prüfung; `requestId`, optional `version` ohne `v` |
| `GET /v1/requests/<requestId>` | Auftrag, bereinigter Prüfplan und aktueller Fortschritt |
| `POST /v1/apply` | Asynchrones Update; `requestId`, feste `version` und erfolgreiche `checkRequestId` |
Beispiel für eine Prüfung des neuesten Releases:
```bash
CHECK_ID="$(python3 -c 'import uuid; print(uuid.uuid4())')"
curl --unix-socket /run/fedeo-updater/control.sock \
-H 'Content-Type: application/json' \
-d "{\"requestId\":\"$CHECK_ID\"}" http://localhost/v1/check
curl --unix-socket /run/fedeo-updater/control.sock \
"http://localhost/v1/requests/$CHECK_ID"
```
Neue Aufträge antworten sofort mit `202`. `queued` und `running` bedeuten, dass die Arbeit noch läuft; `checked` bedeutet erfolgreiche Prüfung und `up_to_date`, dass keine neuere Version vorliegt. Der bereinigte Plan enthält Version, Commit, Platzbedarf und stillzulegende Dienste. Vollständige Release Notes und Compose-Diff bleiben auf dem Host, da insbesondere bestehende Compose-Dateien Geheimnisse enthalten können.
Nach `checked`, `updateAvailable: true` und Prüfung des Plans eine konkrete Zielversion einsetzen:
```bash
APPLY_ID="$(python3 -c 'import uuid; print(uuid.uuid4())')"
TARGET_VERSION=X.Y.Z
curl --unix-socket /run/fedeo-updater/control.sock \
-H 'Content-Type: application/json' \
-d "{\"requestId\":\"$APPLY_ID\",\"version\":\"$TARGET_VERSION\",\"checkRequestId\":\"$CHECK_ID\"}" \
http://localhost/v1/apply
curl --unix-socket /run/fedeo-updater/control.sock \
"http://localhost/v1/requests/$APPLY_ID"
```
`succeeded` bestätigt den Abschluss. Der Dienst bindet den Start an genau den geprüften Release und die geprüften Konfigurationsdateien. Bei zwischenzeitlichen Änderungen bricht er mit `PLAN_CHANGED` vor Image-Pull/Wartungsphase ab. `requiresComposeAdoption: true` benötigt zunächst eine manuell geprüfte Übernahme über die CLI; die API bietet dafür keinen Freigabeschalter. Ebenso bleiben `resolve`, freie Shell-Befehle, alternative Betriebsverzeichnisse und Download-Adressen außerhalb der API. Ein zweiter Auftrag bzw. ein laufender CLI-Updater führt zu `409 BUSY`, ein offener Wiederherstellungsfall zu `409 RECOVERY_REQUIRED`.
Aufträge liegen dauerhaft und root-lesbar unter `.updates/service/`. Nach einem harten Dienstabbruch werden offene Aufträge als `interrupted` markiert und nicht automatisch erneut gestartet. Bei normalem Stop/Restart nimmt der Dienst keine neue Arbeit mehr an und lässt den aktiven Auftrag fertiglaufen (`KillMode=mixed`, `TimeoutStopSec=infinity`). Auch ein reguläres Herunterfahren des Hosts kann dadurch bis zum Auftragsende warten. Nach erzwungenem Abbruch oder Host-Neustart den Status prüfen; unterbrochene Updates folgen den bestehenden Wiederherstellungsprüfungen. Auftragsspezifische Fehlerdetails stehen in `.updates/service/<requestId>.log`, Werkzeugfehler weiterhin im geschützten `commands.log` des Engine-Auftrags. Über die API werden nur feste Fehlermeldungen und erlaubte Statusfelder ausgegeben, keine Rohlogs, Konfiguration, Dateipfade oder Prüffingerprints.
## Ablauf und Speicherung