# Speicherwerkzeug für den betreuten Pilotbetrieb AWS SDK `3.962.0` entspricht dem bei Entwicklung vorliegenden Backend-Lockfile. Der konkrete Ablauf auf einer Instanz steht in [`docs/minio-umstellung-pilot.md`](../../docs/minio-umstellung-pilot.md). Lokaler Test (Linux amd64, Docker, Node 22): ```sh npm ci --prefix scripts/storage npm test --prefix scripts/storage docker pull chrislusf/seaweedfs:4.47@sha256:ce9e796f1fe6f06968f4c04bdaf8f678dad9c8acdfef3d244133d71bfa6bf882 docker build -f scripts/storage/Dockerfile.seaweedfs -t fedeo-seaweedfs:4.47-fedeo.1 scripts/storage docker build -f scripts/storage/tests/Dockerfile.minio -t fedeo-minio-fixture:2025-09-07 scripts/storage/tests docker build -t fedeo-storage-tools:pilot scripts/storage node scripts/storage/tests/integration.mjs python3 -B scripts/storage/tests/host_integration.py ``` Der S3-Test verwendet ausschließlich neu angelegte Testcontainer mit künstlichen Daten. Er prüft über 1.000 Objekte, Pagination, eine 1-GiB-Datei, leere Dateien, Sonderzeichen, Metadaten, SigV4, 24-Stunden-Links, Streaming, verbotene Zugriffe, beschädigte Zielobjekte, erneute Kopie und echten Restore in ein frisches Verzeichnis. Die gesicherten Testdaten bleiben unter `/tmp/fedeo-storage-*` zur Prüfung erhalten; die Testcontainer werden entfernt. Der Host-Test verwendet einen echten PostgreSQL-/MinIO-/SeaweedFS-Stack und künstliche Anwendungscontainer. Er ersetzt keine fachliche Abnahme von FEDEO (PDF, WebDAV, Exporte, Mandantenrechte) auf der konkreten Instanz. Die erste Übernahme ist auf 200.000 Objekte und 1 GiB pro Objekt begrenzt. Das größte Objekt wird auf Platte gespult; RAM-Verbrauch wächst nicht mit dessen Größe. Multipart-Übernahmen und Sonderkonfigurationen werden abgelehnt. SeaweedFS 4.47 bewahrt bei SDK-Streaming mit automatischen Prüfsummen teilweise `Content-Encoding: aws-chunked` auf. Der Kopierer setzt einen vorher berechneten SHA-256-Checksum-Header. Die Pilot-Anwendung erhält `AWS_REQUEST_CHECKSUM_CALCULATION=WHEN_REQUIRED`; der Vertragstest prüft diese Einstellung mit leeren und nicht leeren Streams. SigV4 bleibt aktiv. Das Pilotimage `4.47-fedeo.1` korrigiert SeaweedFS' Normalisierung expliziter S3-MIME-Typen. `application/octet-stream` muss auch für `.pdf` erhalten bleiben. Der Dockerfile pinnt Herstellerquelle, Buildimage und Laufzeitbasis; der beigefügte Patch umfasst die Korrektur und Go-Tests für alle drei Schreibpfade. Der S3-Test prüft HEAD/GET, Kopie und Restore einschließlich dieses Falls. Das ungeänderte Herstellerimage wird vom neuen Vertragstest gezielt abgewiesen. Bei Folgeupdates die Korrektur beibehalten oder deren Übernahme durch den Hersteller nachweisen. SeaweedFS-Herkunft: [Release 4.47](https://github.com/seaweedfs/seaweedfs/releases/tag/4.47), [betroffene Normalisierung](https://github.com/seaweedfs/seaweedfs/blob/c5073360007d28385a33426a42ac3e4ec504c5a3/weed/filer/filerstore_wrapper.go). Das isolierte MinIO-Testimage verwendet das offizielle, per SHA-256 verifizierte [Release-Binary](https://github.com/minio/minio/releases/tag/RELEASE.2025-09-07T16-13-09Z), da die früheren Containerreferenzen nicht mehr abrufbar sind. Es wird nicht im Pilotpaket mitgeliefert und nicht über Kundendaten gestartet.