feat(selfhost): start full updates from administration
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Build and Release FEDEO / build-and-release (push) Successful in 5m49s

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2026-09-23 18:49:10 +02:00
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# Vollständige Selfhost-Updates
`scripts/selfhost-update.py` ist der gemeinsame Update-Ablauf für die Kommandozeile und den optionalen Host-Dienst `fedeo-updater.service`. Beide laufen auf dem Docker-Host außerhalb der FEDEO-Container und verwenden dieselbe exklusive Sperre. Der Dienst bietet bereits eine lokale Schnittstelle; Backend-Anbindung und Update-Button im Frontend folgen separat.
`scripts/selfhost-update.py` ist der gemeinsame Update-Ablauf für die Kommandozeile und den optionalen Host-Dienst `fedeo-updater.service`. Beide laufen auf dem Docker-Host außerhalb der FEDEO-Container und verwenden dieselbe exklusive Sperre. Das Backend verbindet diese lokale Schnittstelle mit dem Update-Bereich unter Administration → Systemstatus.
## Voraussetzungen und Umfang
@@ -75,10 +75,34 @@ Der Installer legt die Python-Module root-eigen unter `/usr/local/lib/fedeo-upda
bash /opt/fedeo/scripts/selfhost-update-service-install.sh --directory /opt/fedeo --print-unit
```
Der Dienst läuft wegen Docker und der Backups als root. Seine HTTP-Schnittstelle lauscht ausschließlich auf `/run/fedeo-updater/control.sock`, nicht auf einem TCP-Port. Verzeichnis und Socket gehören `root:fedeo-updater` mit `0750` bzw. `0660`. Zugriff auf diese Gruppe erlaubt instanzweite Updates; nur vertrauenswürdigen Host-Prozessen Zugriff geben. Die spätere Backend-Anbindung muss Systemadministratoren prüfen und darf nur diese kontrollierte Schnittstelle verwenden. Es wird kein Docker-Socket in Backend oder Frontend eingebunden. Dieser Stand richtet noch keine Backend-Route und keinen Frontend-Button ein.
Der Dienst läuft wegen Docker und der Backups als root. Seine HTTP-Schnittstelle lauscht ausschließlich auf `/run/fedeo-updater/control.sock`, nicht auf einem TCP-Port. Verzeichnis und Socket gehören `root:fedeo-updater` mit `0750` bzw. `0660`. Zugriff auf diese Gruppe erlaubt instanzweite Updates; nur vertrauenswürdigen Host-Prozessen Zugriff geben. Die Selfhost-Compose-Datei bindet `/run/fedeo-updater` schreibgeschützt unter demselben Pfad im Backend ein. Das Verzeichnis statt der einzelnen Socket-Datei bleibt auch bei einem Socket-Austausch durch Dienstneustarts nutzbar. Die Standard-Backend-Container laufen als root; bei einer eigenen unprivilegierten Konfiguration benötigt der Backend-Prozess zusätzlich die Host-GID von `fedeo-updater`. Es wird kein Docker-Socket in Backend oder Frontend eingebunden. Ohne installierten Dienst bleibt die Anwendung nutzbar; der Update-Bereich meldet den Dienst als nicht erreichbar.
Registry-Anmeldung bei privaten Images als root durchführen. Für private Releases kann `/etc/fedeo/updater.env` root-lesbar (`0600`) `FEDEO_RELEASE_TOKEN=...` enthalten; danach den Dienst neu starten. Dieser Token wird nicht an API-Clients ausgegeben. Die Unit verwendet `/root` als Home-Verzeichnis für die Docker-Anmeldung. Der Dienst ersetzt sich bei einem FEDEO-Update nicht selbst; neue Dienstdateien zusammen bereitstellen und den Dienstinstaller erneut ausführen.
## Updates im Frontend und einmaliger Übergang
Systemadministratoren öffnen **Administration → Systemstatus → FEDEO-Updates**. „Nach Updates suchen“ prüft den neuesten stabilen Release. Die Oberfläche zeigt den laufenden Backend-Stand, die geprüfte Zielversion, den Commit, den geschätzten Backup-Platz und gegebenenfalls stillzulegende Matrix-Dienste. „Update auf … installieren“ öffnet die Bestätigung für die Wartungsunterbrechung aller Mandanten. Erst „Jetzt installieren“ nach Bestätigung startet den Auftrag.
Der Fortschritt wird automatisch abgefragt. Während des Stack-Neustarts ist die Verbindung vorübergehend unterbrochen; der Host arbeitet weiter. Nach Erfolg lädt „Neue Version laden“ die Oberfläche neu. Auftrags-IDs bleiben im Browser gespeichert und der Dienst liefert auch nach seinem Neustart den letzten Auftrag. Geht die Startantwort verloren, fragt die Oberfläche zuerst dieselbe ID ab. „Auftrag erneut senden“ verwendet dieselbe ID und denselben Inhalt; es wird kein zweites Update gestartet. Nach einer erneuten Anmeldung die Systemstatus-Seite wieder öffnen. Auch ohne Browser-Speicher lässt sich der aktuelle Auftrag über den Dienststatus verfolgen.
Für eine bestehende Instanz auf `3.1.0` ist noch ein einmaliger Übergang nötig, **nachdem ein Release mit diesem Update-Bereich veröffentlicht wurde**:
1. Die vier zusammengehörigen Host-Dateien aus dessen geprüften Release-Assets nach `/opt/fedeo/scripts/` übernehmen: `selfhost-update.py`, `selfhost-update-service.py`, `selfhost-update-service-install.sh`, `fedeo-updater.service`.
2. Den Dienstinstaller erneut ausführen, damit auch `/usr/local/lib/fedeo-updater/` den aktuellen Stand erhält.
3. Einmal per CLI auf diesen Release aktualisieren. `X.Y.Z` durch die veröffentlichte Version ersetzen:
```bash
sudo bash /opt/fedeo/scripts/selfhost-update-service-install.sh --directory /opt/fedeo
sudo python3 /opt/fedeo/scripts/selfhost-update.py check --version X.Y.Z
sudo python3 /opt/fedeo/scripts/selfhost-update.py apply --version X.Y.Z
```
Der aktuelle Updater erlaubt dabei gezielt das zusätzliche, schreibgeschützte Standard-Socket-Verzeichnis am Backend. Änderungen an bestehenden Daten-Mounts sowie abweichende oder schreibbare neue Kontroll-Mounts bleiben gesperrt. Ältere Updater besitzen diese Übergangsregel noch nicht. Ein bereits erfolgreich verwalteter Compose-Stand benötigt keine erneute `--accept-compose-replacement`-Freigabe. Falls der Prüfplan sie verlangt, zunächst die Compose-Differenz auf dem Host prüfen wie oben beschrieben.
Danach laufen weitere Anwendungs-Releases einschließlich Compose und Migrationen über den Button. Änderungen am Host-Dienst selbst benötigen weiterhin die gemeinsame Aktualisierung der Host-Dateien und den Dienstinstaller.
Die Backend-Routen `/api/admin/updates/status`, `/api/admin/updates/requests/:id`, `/api/admin/updates/check` und `/api/admin/updates/apply` prüfen bei jeder Anfrage die aktuellen globalen Administratorrechte aus der Datenbank. Mandantenadministratoren haben keinen Zugriff. Startanfragen benötigen zusätzlich den bereits von der Authentifizierung geprüften Bearer-JWT; Cookie-Anmeldung allein kann keine Hostaktion auslösen. Das Backend verwendet ausschließlich den festen Unix-Socket, begrenzt Antwortgröße und Wartezeit und liefert nur erlaubte Status-/Planfelder aus. CLI-Wiederherstellung, Übernahme fremder Compose-Dateien, Shell-Befehle und frei wählbare Download-Adressen bleiben auf dem Host.
## Lokale Dienst-API
Alle Antworten sind JSON mit `Cache-Control: no-store`. Mutationen benötigen `Content-Type: application/json`, höchstens 4096 Byte und eine vom Client erzeugte `requestId` (8–80 Zeichen, Buchstaben/Ziffern/Unterstrich/Bindestrich). Für jede neue Aktion eine neue ID verwenden; bei einem Verbindungsfehler dieselbe ID und denselben Inhalt wiederholen. Das liefert denselben Auftrag statt eines zweiten Updates, auch nach einem Dienstneustart. Eine andere Anfrage mit derselben ID wird mit `409 REQUEST_CONFLICT` abgelehnt.
@@ -167,6 +191,8 @@ Bei Rückkehr zum alten Matrix-Stack dessen ursprüngliche Compose-Datei aus dem
```bash
npm test
npm run commits:check
cd backend && node --import tsx --test tests/selfhostUpdates.test.ts
cd ../frontend && node --test tests/selfhost-updates.test.cjs
```
Die Update-Tests verwenden den echten Compose-Parser und einen simulierten Docker-Daemon. Sie prüfen u. a. Erfolg, Prüfsummen, Release-Auswahl, unveränderte Konfiguration, Speicherplatz, parallele Aufträge, Backupfehler, Migrationsfehler, falsche laufende Versionen und unterbrochene Aufträge. Die Matrix-Tests prüfen Stilllegung, Daten-/Container-Erhalt, Backup vor Änderung der Neustartrichtlinien, Fehler und Unterbrechungen sowie die weitere Ablehnung unbekannter Dienste. Ein vollständiger Test mit realem PostgreSQL-/MinIO-/Matrix-Restore auf einer separaten Selfhost-Testinstanz ist vor dem Produktionseinsatz zusätzlich erforderlich.