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FEDEO/docs/scanner-dokumentenablage.md

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Epson-Scanner und Dokumentenablage

Unter Organisation → Dokumentenablage erscheinen eingegangene Scanner-Dateien des aktiven Mandanten, neueste zuerst. Die Seite aktualisiert sich alle zehn Sekunden; Suche, Öffnen und Herunterladen sind verfügbar. Jede übertragene Datei wird unverändert als ein Dokument gespeichert. Ein mehrseitiges PDF bleibt ein Dokument. Es gibt keine Seitentrennung, OCR, Klassifizierung oder Rechnungsverarbeitung.

Einrichtung

  1. Als Administrator den gewünschten Mandanten auswählen und auf der Seite Scanner einrichten → Scanner-Zugang erstellen wählen.
  2. Zieladresse, Benutzername und das einmalig angezeigte Passwort übernehmen. Der Zugang gehört ausschließlich zu diesem Mandanten und kann nur Scanner-Dateien einliefern. Er verwendet kein persönliches FEDEO-Passwort. Ein neues Passwort ersetzt das alte; Zugang deaktivieren sperrt weitere Übertragungen.
  3. Am Epson ES-580W oder ES-C380W Netzwerkordner/FTP → WebDAV (HTTPS) wählen. In Web Config kann der Zieltyp SharePoint (WebDAV) heißen; dort bei separater Auswahl von HTTPS im Feld Speichern unter den Adressanteil ohne https:// eintragen. Zieladresse und Zugangsdaten eintragen, Port 443 bzw. den Port der eigenen HTTPS-Adresse verwenden. Das Serverzertifikat muss vom Scanner akzeptiert werden.
  4. PDF, Duplex und beispielsweise 300 dpi einstellen. Das Ziel als FEDEO speichern. Dateinamen mit Datum/Uhrzeit und laufender Nummer verwenden. Für getrennte Dokumente jeweils eine eigene Datei übertragen; Vorder- und Rückseite können in einer PDF bleiben.

Die vollständige Adresse wird aus der konfigurierten Backend-Adresse gebildet, z. B. https://fedeo.example/backend/scanner-inbox/. Ein vorhandener /backend-Präfix muss erhalten bleiben. Es ist kein lokaler Rechner oder Geräte-Agent erforderlich.

Grundlage sind die Epson-Handbücher für ES-580W und ES-C380W. Der tatsächliche Verbindungsablauf muss bei der Inbetriebnahme am Gerät geprüft werden; es wurde kein physischer Epson-Scanner getestet.

Schnittstelle und Betrieb

  • Datenbankmigration 0073_scanner_document_inbox wird über die reguläre Drizzle-Migration eingespielt. Keine neuen Umgebungsvariablen oder zusätzlichen Dienste sind erforderlich; der vorhandene S3-kompatible Dateispeicher wird genutzt.
  • Der Scanner-Endpunkt liegt außerhalb der Browser-JWT-Anmeldung unter /scanner-inbox/ und verwendet HTTP Basic mit eigenen zufälligen Zugangsdaten. Ausschließlich über HTTPS veröffentlichen. Passwörter werden nur als SHA-256-Hash gespeichert.
  • Unterstützt werden OPTIONS, PROPFIND (Depth 0/1), HEAD und PUT /scanner-inbox/<Dateiname>. Der Empfangsordner existiert bereits; Unterordner, Lesen, Löschen, Umbenennen und Überschreiben über den Scanner-Zugang sind nicht vorgesehen. Dies ist ein begrenzter WebDAV-Upload-Eingang, kein allgemeines Netzlaufwerk. Ein PROPFIND des Ordners gibt keine Dokumentenliste preis.
  • PUT enthält genau eine vollständige Datei als Rohdaten, ohne Multipart-Formular. PDF, JPEG, PNG und TIFF werden anhand von Dateiendung und Signatur geprüft, maximal 100 MiB. Keine Prüfung der gesamten Dokumentstruktur auf Beschädigungen.
  • Erfolgreiches Speichern: 201. Identische Wiederholung unter demselben Dateinamen: 204, ohne zweiten Ablageeintrag. Anderer Inhalt unter demselben Namen: 409; mit If-None-Match: * bei vorhandenem Namen: 412. Gleicher Inhalt unter einem neuen Namen wird als weiteres Dokument akzeptiert.
  • Fehlende/ungültige/deaktivierte Zugangsdaten: 401; leerer Upload/ungültiger Pfad: 400; zu groß: 413; falsches Format: 415; Mandantenwartung: 423. Bei Speicherfehlern gibt es keine Erfolgsbestätigung und keinen unvollständigen Ablageeintrag. Der Scanner kann erneut senden.
  • Der Reverse Proxy muss die genannten HTTP-Methoden, den Authorization-Header und Uploads bis 100 MiB zulassen. Bei einem abgeschnittenen Pfadpräfix sollte er X-Forwarded-Prefix setzen (Traefik StripPrefix erledigt dies). HTTPS endet üblicherweise am bestehenden Proxy.
  • Die Browser-API unter /api/document-inbox erfordert die normale FEDEO-Anmeldung und einen aktiven Mandanten. Portalbenutzer sind ausgeschlossen. Scanner-Zugänge verwalten nur Administratoren. Die Originale sind außerdem über die bestehende Dateiverwaltung zugänglich.

Lokaler Funktionstest

Mit Testzugangsdaten und einer Test-PDF gegen eine eigene Instanz:

curl --user "$SCANNER_USER:$SCANNER_PASSWORD" -X PROPFIND -H 'Depth: 0' "$SCANNER_URL"
curl --user "$SCANNER_USER:$SCANNER_PASSWORD" -H 'Content-Type: application/pdf' --upload-file test.pdf "${SCANNER_URL}test.pdf"

Die Antwort ist zunächst 201; eine identische Wiederholung ergibt 204. Anschließend steht genau ein Dokument in der Ablage. Die automatisierten Integrationsprüfungen verwenden eine isolierte PostgreSQL-Datenbank und einen ersetzten Objektspeicher, niemals produktive Zugangsdaten:

cd backend
FEDEO_TEST_POSTGRES_IMAGE=postgres:16-alpine node --import tsx --test tests/scannerInbox.test.ts